Ev. Kirchengemeinde Hornburg/Isingerode
Ev. Kirchengemeinde Hornburg/Isingerode

Erntedankfest

So. 1. Oktober 2017, 10.30 Uhr

 

Zu einem Gottesdienst für Jung und Alt am Erntedankfest laden wir am Sonntag, 1. Oktober 2017 um 10.30 Uhr in die Marienkirche in Hornburg ein.

 

Der Gottesdienst geht dem Geben und Nehmen, Nehmen und Geben nach und wir von Kindern des Kindergottesdienstes und dem Kirchenchor Hornburg mitgestaltet.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir zum Suppenbuffet des Kirchenvorstandes ins Gemeindehaus ein. Das Buffet ist kostenfrei, über eine Spende für die Gemeindearbeit freuen wir uns.

 

Konzert zwischen Vivaldi und Brubeck

Sa. 7. Oktober 2017, 19.00 Uhr

 

Am 7. Oktober 2017 gastieren Irina Shilina mit  dem Akkordeonspieler Alexander Hochhalter min Hornburg. Bei den bisherigen Auftritten waren Klavier und Harfe die Begleitinstrumente, die aber durchaus - wie auch bei der jetzigen Soiree - solistisch zur Geltung kamen.

Die Kompositionen im Einzelnen zu besprechen erübrigt sich für den Verfasser -  Irina Shilina übernahm das gekonnt.  Im Übrigen sind sie dem Auditorium auch bestens bekannt - z.T. sowohl von ihren bisherigen Gastspielen, als auch vom allgemeinen Musikverständnis der Zuhörer/innen her. Faszinierend bleiben indes der Klang des Instrumentes, wie auch immer wieder die Virtuosität, mit der Irina ihr Instrument beherrscht.

Über die Charakteristik des dem Hackbrett verwandten Cymbals soll nicht weiter gesprochen werden; der Autor hat es anlässlich einer früheren Darbietung ausführlicher getan. Das Cymbal hat viele Namen; die Bezeichnung "Hackbrett" wird im deutschsprachigen Raum benutzt, meist zu Unrecht pejorativ. Doch wer die Virtuosin noch nicht erlebt hat und womöglich mit diesem Vor-Urteil in den Musikabend ging, hat sich sehr schnell einen Besseren belehren lassen müssen. Es ist ja nicht etwa eine beliebige Musikantin, sondern eine seriöse, akademisch ausgebildete und mit vielen Preisen bedachte Künstlerin, die uns nicht nur erfreute, sondern Hochachtung abverlangte ob des wirklich hervorragenden Spiels mit den "Klöppeln".

Das Programm umfasste fast alle Musik-Epochen. Das beweist die Bandbreite des Repertoires der Spielerin, macht andererseits die Anwesenden bekannt mit den Komponisten für dieses etwas spezielle Instrument. Daran ändert auch nichts die Tatsache, dass einige Stücke Transkriptionen bzw. Bearbeitungen sind. Fest steht indes, dass Irina Shilina in allen Musikzeitaltern, in allen Stilen zu Hause ist und dem Publikum einen ungebrochenen Genuss bereitete. Das bewies der spontane und herzlich-lange Beifall, der zu einem Encore geradezu verpflichtete.

Nicht vergessen werden darf der zweite Solist dieses Abends, der Akkordeonist, Alexander Hochhalter. Auch er hat ernsthafte Studien betrieben, war selbst Dozent und ist durch zahlreiche Auftritte hier und im östlichen Ausland bekannt. Sein Solo interpretierte er gekonnt; es war die "wandernde" Melodie Mein Hut, der hat drei Ecken. "Wandernde Melodie" insofern, als Rodolphe Kreutzer sie, einen Gassenhauer, in seinem La carnaval de Venise verwendete, Paganini Variationen darüber als Carnevale di Venezia erfand - um nur diese beiden zu nennen.